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In eigener Sache

Erklärung der Mitglieder des Tourismusverbandes Sächsische Schweiz e.V.

Beschluss durch die Mitgliederversammlung des Tourismusverbandes Sächsische Schweiz e.V.

am  07.12.2015

 

 

„Es geht um unsere Zukunft“

 

Erklärung der Mitglieder des Tourismusverbandes Sächsische Schweiz e.V. zu

Weltoffenheit, Toleranz und Gastfreundschaft

 

Die Mitglieder des Tourismusverbandes Sächsische Schweiz e.V. erklären ihre Entschlossenheit, die Sächsische Schweiz als eine Region zu erhalten und zu entwickeln, in der sich alle Menschen guten Willens unabhängig von ihrer Nationalität, Ethnie und Religion willkommen fühlen. Das gilt für Touristen und Gäste ebenso wie für Asylsuchende und Flüchtlinge.

 

Wir stellen uns entschieden gegen jeden Versuch, Menschen gegeneinander aufzuhetzen. Achtung, Respekt und Solidarität sind Voraussetzungen für jedes gemeinsame Gelingen in einem Gemeinwesen. Für die Tourismusbranche, die mehr als jeder andere Wirtschaftszweig Frieden, Freiheit und Neugier braucht, sind es Existenzbedingungen.

 

Unser Handeln in der Kulturlandschaft des Elbsandsteingebirges ist geprägt vom grenzüberschreitenden Miteinander. Dennoch wurden auch hier Akte der Fremdenfeindlichkeit begangen. Das ist die unangenehme Realität, mit der wir uns auseinanderzusetzen haben. Wir werden alles uns Mögliche tun, um die Ursachen von Demokratie- und Fremdenfeindlichkeit zu bekämpfen. Und wir rufen unsere Mitglieder, Partner und alle Menschen der Region auf, sich uns in dieser wichtigen Mission anzuschließen.

 

Begegnen wir Fremdenfeindlichkeit mit Gastfreundschaft und Angst mit Aufklärung. Es geht um mehr als den guten Ruf unserer Region. Es geht um unsere Zukunft. Wir werden nicht zulassen, dass diese von wem auch immer gefährdet wird.

 

 

Die Mitglieder des Tourismusverbandes

 

 


Tourismusverband Sächsische Schweiz mahnt zur Verteidigung der Demokratie

Anlässlich der vergangenen Bundestagswahl unterstreichen die Vorstandsmitglieder des Tourismusverbandes Sächsische Schweiz die Bedeutung der Wahlbeteiligung und eines Votums gegen rechts.

Mit der Bundestagswahl am 22. September 2013 wurde eine Reihe politischer Abstimmungen eingeleitet, die über die Europawahl und Kommunalwahl in Sachsen schließlich zur Bestimmung des neuen Sächsischen Landtages im Sommer 2014 führten. Der Vorstand des Tourismusverbandes Sächsische Schweiz (TVSSW) wirbt aus diesem Anlass um eine rege Wahlbeteiligung und die Unterstützung von Parteien, die sich für eine freiheitlich-demokratische Grundordnung einsetzen.

„Es gibt immer noch politische Kräfte vor allem am rechten Rand des Spektrums, die den Rechtsstaat in der Bundesrepublik Deutschland infrage stellen. Sie sind auch in unserer Heimat aktiv“, heißt es in der Erklärung. „Dem muss mit allen demokratischen Mitteln entgegengetreten werden.“

Demokratie und Pluralismus seien die einzigen humanen gesellschaftlichen Organisationsformen. Das gelte auch in Krisensituationen, wenn Populismus und extreme Positionen Konjunktur haben. In den vergangenen Jahren hätten jedoch politische motivierte Gewaltdelikte und unverantwortliches Wahlverhalten dem nationalen und internationalen Ansehen der Region schweren Schaden zugefügt. „Wir distanzieren uns in aller Form von diesen Taten und dem dahinterstehenden Gedankengut und hoffen, dass sich diese Erkenntnis auch in unserer Heimat durchsetzt“, erklärt der TVSSW-Vorstand, dem 17 der wichtigsten Entscheider und Gestalter der Region angehören.

Durch eine rege Teilnahme an den Wahlen der nächsten Zeit und dem Votum für rechtsstaatlich ausgerichtete Parteien, gelte es, Weltoffenheit, Toleranz und Gastfreundlichkeit zu demonstrieren.

Dem Vorstand des TVSSW gehören unter anderem an Klaus Brähmig MdB als Vorsitzender; Frieder Haase, Bürgermeister der Stadt Königstein und Maik Richter, Gasthof Hertigswalde als stellvertretende Vorsitzende außerdem Michael Geisler, Landrat des Landkreises Sächsische Schweiz; Dr. Dietrich Butter, Nationalparkverwaltung Sächsische Schweiz; Klaus-Peter Hanke, Oberbürgermeister der Stadt Pirna; Mike Ruckh, Oberbürgermeister der Stadt Sebnitz; Andreas Eggert, Bürgermeister der Stadt Bad Schandau; Jörg Mildner, Bürgermeister der Gemeinde Lohmen; Uwe Steglich, Bürgermeister der Stadt Stolpen; Thomas Richter, Bürgermeister des Kurort Rathen; Andreas Gärtner, Felsenbühne Rathen; Dieter Schröter, Berghotel Bastei GmbH und Regina Riedel, Romantikhotel „Deutsches Haus“ Pirna.

Der TVSSW unterstützt die von Mitgliedern des Vereins „Aktion Zivilcourage“ initiierte Kampagne „Die Sächsische Schweiz ist BUNT“, die für die Stärkung demokratischer Werte und die Förderung eines vielfältigen und aufgeschlossenen Miteinanders in der Sächsischen Schweiz eintritt.

Hier finden Sie die vollständige Erklärung des TVSSW-Vorstandes im Wortlaut.

[Download Erklärung]

Sachsen TourismusTourismusverband Sächsische Schweiz.