Recht im Tourismus

Ab dem 01. Juli 2018 tritt das neue Reiserecht in Kraft!

Die neue EU-Pauschalreiserichtlinie wird in deutsches Recht umgesetzt. Ziel ist es, die Verbraucherrechte im Bereich der Onlineangebote zu stärken.  Auf die Unternehmen der gesamten Tourismusbranche kommen damit neue Herausforderungen zu.

Die neuen Regelungen betreffen Anbieter von Pauschalreisen. Reisevermittler und, unter bestimmten Vorraussetzungen, auch Beherbergungsbetriebe. Auf der Webseite der IHK Dresden finden Sie aktuelle Informationen zur neuen Pauschalreiserichtlinie für Gastgeber, Veranstalter und Vermittler.

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Preisangaben in der Werbung

  • Werbung für Privatunterkünfte unter Angabe von Preisen

Wer Privatunterkünfte vermietet, ist nach der Preisangabenverordnung (PAngV) zur Angabe des Endpreises verpflichtet. Hält sich ein Vermieter nicht an die Vorgaben der Preisangabenverordnung, verstößt er gegen das Wettbewerbsrecht (§§ 3, 4 Nr. 11 UWG). Dies kann zu einer Abmahnung oder im Falle einer geahndeten Ordnungswidrigkeit sogar zu einer Geldbuße von bis zu 25.000 Euro führen.

  • BGH-Urteil zur Endreinigung bei Ferienwohnungen/ -häusern

Der Bundesgerichtshof hat in seinem Urteil vom 6. Juni 1991 (I ZR 291/89, abgedruckt in NJW 1991, S. 2706) entschieden, dass der Anbieter einer Ferienwohnung bzw. eines Ferienhauses verpflichtet ist, bei der Angabe von Mietpreisen Endpreise anzugeben.

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Zusammenfassung ...


Reservierung & Buchung

Eine Ferienunterkunft ist verbindlich gebucht, wenn ein Zimmer, eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus vom Gast bestellt und vom Vermieter/Hotelier zugesagt bzw. bei kurzfristigen Buchungen bereitgestellt wird. Ein verbindlicher Beherbergungsvertrag oder Gastaufnahmevertrag kommt grundsätzlich formfrei, also auch bei mündlicher, insbesondere telefonischer Buchung zustande. Es sei denn, die Vertragsparteien haben ausdrücklich Schriftform vereinbart.

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